Katzendiabetes: Symptome, Ernährung & Tipps zur Behandlung
Okt04

Katzendiabetes: Symptome, Ernährung & Tipps zur Behandlung

Häufiger als man denkt leiden Katzen unter Diabetes. Wie auch beim Menschen hat die Zuckerkrankheit ernste Auswirkungen auf die Gesundheit der beliebten Vierbeiner. Je früher sie erkannt wird, desto leichter ist sie zu behandeln oder bildet sich sogar ganz zurück. Wir widmen uns heute den Fragen rund um das Thema Diabetes Mellitus bei Katzen. Welche Symptome sind ein Indiz für Katzendiabetes? Wer bei seiner Katze vermehrten Durst beobachtet, sollte bereits hellhörig werden. Kommen dazu ein starker Harndrang und eine vermehrte Nahrungsaufnahme, sind das bereits die ersten Warnsignale. Sie können auf die Zuckerkrankheit hindeuten. Das gilt besonders stark, wenn eine Katze trotz deutlich gestiegener Nahrungsaufnahme an Gewicht verliert. Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit sind weitere Symptome, denen Katzenhalter unbedingt auf den Grund gehen sollten. Wer mehrere dieser Anzeichen bei seiner Katze entdeckt, sollte nicht zu lange mit dem Besuch in der Tierarztpraxis warten. Er kann mit einfachen Mitteln und innerhalb kurzer Zeit eine Zuckerkrankheit diagnostizieren. Nach der Diagnose ist es nur ein kurzer Weg, bis es dem geliebten Vierbeiner wieder besser geht. Symptome von Katzendiabetes auf einen Blick: erhöhter Flüssigkeitsbedarf vermehrte Nahrungsaufnahme starker Harndrang Gewichtsverlust Erschöpfung und Abgeschlagenheit Was ist Diabetes bei Katzen? Im Wesentlichen unterscheidet sich die Zuckerkrankheit bei einer Katze nicht von der beim Menschen. Die Bauchspeicheldrüse bildet zu wenig Insulin. Dadurch kann der im Futter enthaltene Zucker nicht vom Blut in die Körperzellen übermittelt werden. Deshalb nutzen die Zellen Glukose nicht zur Energiegewinnung und der Zuckerspiegel im Blut steigt an. Unterschieden werden zwei verschiedene Diabetesformen, die bei einer Katze auftreten können: Typ-1-Diabetes Typ-2-Diabetes oder Altersdiabetes Wissenswertes über Typ-1-Diabetes Bei dieser Diabetesform produziert die Bauchspeicheldrüse gar kein Insulin. Deshalb benötigen erkrankte Tiere eine Insulintherapie. Sie sind auf die dauerhafte und regelmäßige Gabe von Insulin angewiesen. Dieser Typ ist nicht heilbar, lässt sich mit der entsprechenden Therapie jedoch gut behandeln. Circa 30 Prozent der Diabetespatienten unter den Vierbeinern leiden unter diesem Typ der Krankheit. Fakten zu Typ-2-Diabetes Wenn die Bauchspeicheldrüse der Katze in geringer Menge Insulin produziert, spricht man von Typ-2-Diabetes. Das vorhandene Insulin ist entweder nicht in ausreichender Menge vorhanden oder in seiner Funktionsweise beeinträchtigt. Dadurch entsteht im Organismus ein Insulinmangel mit den typischen Symptomen. Unter diesem Typ leiden etwa 80 Prozent der Vierbeiner mit der Diagnose Zuckerkrankheit. Behandlungsmöglichkeiten bei der Zuckerkrankheit Je nach Intensität des Krankheitsbildes und der individuellen Verfassung bieten sich verschiedene Therapieformen an. Neben der Gabe von Insulin ist auch eine Umstellung beim Füttern notwendig. Außerdem geben regelmäßige Untersuchungen in der Tierarztpraxis Aufschluss über den Erfolg der Therapiemaßnahmen. Insulintherapie Der übliche Weg zur Behandlung der Zuckerkrankheit bei einer Katze führt über die Insulintherapie. Je nach individuellem Ausmaß der Erkrankung und Fütterung wird die Insulindosis für jede Katze...

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