Warum schnurren Katzen?
Mrz19

Warum schnurren Katzen?

Sie kennen es, die Katze liegt auf Ihrem Schoß und auf einmal fängt gefühlt das ganze Wohnzimmer an zu vibrieren. Das Schnurren von Katzen kann ansteckend sein, aber wo kommt es her? Katzen und ihr Schnurren: Das gehört einfach zusammen Nicht nur Katzenbesitzer sind der Meinung, dass Katzen mit dem charakteristischen Schnurren ihre Zufriedenheit ausdrücken wollen. Manchmal ist das tatsächlich der Fall, doch die Wissenschaftler haben auch einige andere Ursachen herausgefunden. Auf jeden Fall sind es nicht nur die Hauskatzen, die zum Schnurren neigen. Wildkatzen wie Luchse und Ozelots schnurren ebenfalls und auch bei den größeren Geparden und Pumas wurde es festgestellt. Die Katzenforscher haben ihre Studien noch nicht abgeschlossen, doch einige Dinge können sie inzwischen erklären. Zum Einen ist das Schnurren Teil ihres kommunikativen Verhaltens, außerdem gibt es tatsächlich das Wohlfühl-Schnurren, das den Körper des Tieres entspannt. In dem Schnurren können jedoch ganz unterschiedliche Signale zu erkennen sein. Schnurren: Die Sprache der Katzen Katzen kommunizieren auf mehrere Arten. Schon die Körperhaltung zeigt an, ob sie sich sicher oder bedroht fühlen, ob sie entspannen möchten oder auf die Pirsch gehen wollen. Ein Blick auf die genaue Stellung der Ohren, auf den entspannten oder hochgestellten Schwanz und auf die Gangart zeigt, wie die Katze drauf ist. Die Stimme ergänzt diese Kommunikationswege und dient als Instrument, um Wünsche zu verdeutlichen: Ein sanftes, leises Schnurren lädt zum Streicheln ein, ein gieriges, brummendes Geräusch kann ein Zeichen für Hunger sein, ein aggressives, lautes Schnurren mit Übergang zum Fauchen zeigt Wut an, wenn das Schnurren zum Schreien tendiert, ist es pure Angst. Die Forscher und auch die Freunde von Katzen nehmen verschiedene Tonarten beim Schnurren wahr und erkennen, ob der Stubentiger sich wohlfühlt oder unruhig ist. Das Schnurrgeräusch passt sich der Situation an und erfüllt somit unterschiedliche Aufgaben. Darauf soll im Folgenden etwas genauer eingegangen werden. Warum schnurren Katzen beim Streicheln? Wenn die Katze gestreichelt wird, ist das Schnurren ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass sie sich behaglich fühlt. Hier kommt das Schnurrgeräusch als Reflex daher. Schon ganz junge Kätzchen, die bei ihrer Mutter saugen, schnurren leise vor sich hin. Beim Streicheln signalisiert das leise, helle Schnurren, dass die Welt perfekt in Ordnung ist und sich die Katze in Sicherheit fühlt. Mit diesem Gefühl der Geborgenheit geht auch eine große Friedfertigkeit einher. Manchmal schließen sich dabei die Augen, sodass das Katzengesicht einen genussvollen Ausdruck bekommt. Außerdem kann sich das Schnurren mit einem leisen Maunzen abwechseln. Warum schnurren Katzen, wenn sie Angst haben? Eine Katze kann auch mit dem Schnurren anfangen, wenn sie sich fürchtet. Im ersten Moment erkennt man vielleicht noch nicht, was die Ursache ist, sondern nimmt nur die Veränderung des Schnurrtons wahr. Auch...

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Katzen & Gurken: Schreck, lass nach!
Feb12

Katzen & Gurken: Schreck, lass nach!

Ein Phänomen macht im Internet die Runde: Man nehme eine Gurke und erschrecke damit die Katze. Diese springt auf möglichst lustige Art weg, und alle lachen. Doch warum lässt sich der Stubentiger überhaupt damit erschrecken? Das macht Katzen & Gurken zu Todfeinden! Katze & Gurke wie Superman & Kryptonit Wer den zahlreichen Videos im Internet glauben möchte, wird die Gurke als das Kryptonit für Katzen bezeichnen. Sie haben riesige Angst davor, fallen in eine Art Schreckstarre, wenn sie sie sehen. Das trifft zwar längst nicht auf alle Katzen zu und ist sicherlich auch eine Typfrage, doch die Erklärungsansätze der Tierpsychologen gehen ganz andere Wege. Die einen sagen, das Phänomen der Katzen und Gurken, die scheinbar Todfeinde wären, geht auf einen evolutionären Ansatz zurück. Vielleicht verwechseln die Stubentiger eine Gurke mit einer Schlange? Immerhin gibt es giftige Exemplare, die einer Katze wirklich gefährlich werden könnten. Die Angst vor Schlangen ist angeboren und wenn ein Gegenstand ähnlich aussieht, ist Flucht die beste Lösung. Andere Tierpsychologen argumentieren ganz anders und gehen davon aus, dass die Gurke nur zufällig das Objekt des Schrecks ist. Wer sich unbemerkt an eine Katze heranschleicht (was meist nur beim Fressen möglich ist) und einen Gegenstand hinter dem Tier ablegt, wird es auch mit einem Löffel, einer Hose oder einem Topf erschrecken können. Fakt ist einfach, dass der Gegenstand zuvor nicht hinter der Katze lag und nun plötzlich dort ist. Katzenforscher und Tierverhaltensmediziner sehen keinen Grund darin, Katzen und Gurken zu Todfeinden zu erklären und den Stubentigern nachzusagen, dass sie Gurken-Angsthasen wären. Video: Verrückte Katzen – Gurken Compilation (Lustige Katzenvideos) Darum haben Katzen Angst vor Gurken! Einschränkungen der Theorie Die Theorie, dass Katze & Gurke nicht zusammenpassen, wird dennoch von Fachleuten widerlegt, die sagen, dass die Katzen nur zufällig vor der Gurke davonspringen, weil sie sich vor dem plötzlich hinter ihnen befindlichen Gegenstand erschrecken würden. Sie schränken ihre eigene Aussage nämlich dahingehend ein, dass die Gurke vielleicht einen größeren Schreck auslösen könnte als andere Dinge, weil sie einem Tier zumindest ähneln würde. Ein bisschen sieht die Gurke doch aus wie eine Schlange, wobei beide Theorien wieder miteinander verbunden wären. Katzen reagieren meist sehr skeptisch auf Dinge, die sie nicht kennen. Wenn diese dann noch einen spezifischen Eigengeruch ausströmen, wie er einer Gurke nun einmal eigen ist, würden sie als potenziell gefährlich eingestuft werden. Da ist es doch allemal besser, erst zu verschwinden und dann zu schauen, was das Problem war! Interessantes Detail: Wer einmal versucht, eine Katze mit einer Gurke zu erschrecken, indem er das Gemüse aus dem Kühlschrank nimmt und ihr vor die Nase hält, wird keinen so lustigen Effekt erzielen können. Denn Katzen sind nicht dumm...

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Urlaub mit der Katze: französisches Fremdenverkehrsamt rät
Apr24

Urlaub mit der Katze: französisches Fremdenverkehrsamt rät

Planen Sie eine längere Reise und möchten Ihre Katze während dieser Zeit nicht zuhause lassen oder in eine Tierpension geben? Mit etwas Vorbereitung und Planung wird ein Urlaub für Katzen und Katzenhalter zu einer erholsamen Zeit. Halten Sie die Anreise in die Ferien in Grenzen, indem Sie zum Beispiel ein französisches, niederländisches oder österreichisches Reiseziel wählen. Große französische Städte wie Paris eignen sich nur bedingt als Reiseziel für einen Urlaub mit Vierbeiner. Französisches Fremdenverkehrsamt Deutlich sinnvoller ist ein ruhiger Urlaubsort mit weitläufiger Naturlandschaft, wie etwa die Atlantikküste oder die Provence. Vom Fremdenverkehrsamt erhalten Sie praktische Tipps zur Reiseplanung. Neben den Niederlassungen in großen französischen Städten wie Paris und Lyon befindet sich auch eine Niederlassung in Deutschland in der Stadt Frankfurt. Hier finden Sie wichtige Informationen für Ihre Ferienreise mit einer Katze. Unterkunft finden: Anlaufstelle französisches Fremdenverkehrsamt Die Planung einer Reise beginnt in der Regel mit der Suche nach einer Unterkunft. Wenn Ihr Vierbeiner Sie in die Ferien begleiten soll, benötigen Sie eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus, einen Campingplatz oder ein Hotel, in dem Haustiere erlaubt sind. Sollte die Recherche im Internet oder auf bekannten Buchungsportalen Ihnen keine passenden Vorschläge bringen, kontaktieren Sie ein französisches Fremdenverkehrsamt am ausgesuchten Urlaubsort. Ein französisches Fremdenverkehrsamt ist ein Informationsbüro für Touristen, das bei der Urlaubsvorbereitung und der Planung hilft. Gibt es am von Ihnen ausgesuchten Urlaubsort kein französisches Fremdenverkehrsamt, wenden Sie sich an eine Touristeninformation in der nächstgrößeren Stadt oder an die deutsche Niederlassung in Frankfurt. Telefonisch oder per E-Mail ist eine schnelle Kontaktaufnahme unkompliziert möglich. Video:Tipps von der Tierärztin: Optimal vorbereitet in den Urlaub mit Hund und Katze An- und Abreise in die Ferien mit Katze Die wohl einfachste und entspannteste Art der Anreise von Deutschland nach Frankreich in die Ferien ist die Fahrt mit dem eigenen Auto. Dabei können Sie selbst über die Anzahl und Dauer von Pausen entscheiden und Ihre Katze hält sich in einer gewohnten Umgebung auf. Zu viele Eindrücke durch fremde Menschen, eine ungewohnte Umgebung und unbekannte Geräusche bleiben dabei aus. Für den Transport im PKW muss eine Katze in eine Transportbox gesetzt werden. In ihr wäre es theoretisch auch möglich, die Samtpfote im Zug zu transportieren. Hier prasseln jedoch eine Vielzahl ungewohnter Eindrücke auf sie ein und können für jede Menge Stress schon bei der Anreise in die Ferien sorgen. Das gleiche gilt für eine Anreise mit dem Flugzeug. Dabei müssten Sie an einem großen Flughafen wie dem in Paris landen und würden Ihre Katze großem Stress aussetzen. Außerdem ist der Flug von Haustieren mit zusätzlichen Kosten verbunden. Falls möglich, sollten Sie die Fahrt in den Urlaub daher mit dem PKW planen. Video:Pamuk – Kleine weisse Katze lernt Autofahren...

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Fremdenzimmmer Mont Ventoux: Mit der Katze gemeinsam erkunden?
Apr10

Fremdenzimmmer Mont Ventoux: Mit der Katze gemeinsam erkunden?

Katzen sind Gewohnheitstiere und lieben ihre vertraute Umgebung. Wohnungskatzen sind meist ohnehin deutlich skeptischer, wenn sie etwas Neuem begegnen, Freigänger bleiben in ihrem angestammten Revier. Doch was macht der Katzenhalter, wenn er zum Camping nach Mont Ventoux oder überhaupt in den Urlaub aufbrechen möchte? Wohin nur mit dem Stubentiger? Die richtige Vorbereitung ist alles Beim Urlaub mit der Katze kommt es vor allem auf die richtige Vorbereitung an. Wird ein Fremdenzimmer gebucht, sollten Sie vorab klären, ob Katzen dort erlaubt sind. Bei einem Campingplatz mag dies leichter sein, vor allem, wenn sich das Tier nur im Wohnwagen oder Zelt aufhalten wird. Dennoch kann es nicht schaden, über örtliche Gegebenheiten und Verbote informiert zu sein. Beim Packen gilt es ebenfalls, an den Stubentiger zu denken. Er braucht Katzenstreu und das Klo, eventuell ein Halsband mit ausrollbarer Leine für den Spaziergang. Soll das Tier im Garten vor dem Fremdenzimmer  in Mont Ventoux frei laufen dürfen, sollte es unbedingt ein Halsband mit Ihrer Adresse und mit den wichtigsten Kontaktdaten tragen. Denn nicht jede Katze bleibt wirklich in der Nähe, manche Tiere sind von der neuen Umgebung so verschreckt, dass sie erst einmal davon laufen. Die Horrorvorstellung eines jeden Tierhalters, denn wenn die Mieze in einer Ecke hockt und nicht auf das Rufen reagiert, ist guter Rat teuer. Daher wird empfohlen, bei den Vorbereitungen zur Reise auch an ein Foto zu denken, auf dem die Katze gut erkennbar ist. Ein Fahndungsfoto sozusagen, mit dem die Suche nach dem verschwundenen Stubenfreund gestartet werden kann. Des Weiteren muss natürlich ausreichend Futter mit – denn Katzen können durchaus wählerisch sein und wenn das Tierchen das neue Futter vor Ort nicht mag, hungert es eben. „Hunger treibt’s rein, Ekel treibt’s runter!“ – Aber nicht bei der Katze. Daher: Sorgen Sie für ausreichend Nahrungsnachschub, ehe die Reise beginnt. Das hat auch den Vorteil, dass Sie nicht plötzlich von hohen Preisen überrascht werden können. Auf geht’s in Richtung Mont Ventoux Endlich ist der Tag der Reise gekommen und die Fahrt in Richtung Mont Ventoux – bitte nicht: Mont Ventux! – beginnt. Die Katze ist im Auto sicher verstaut und liegt hoffentlich friedlich (wahlweise auch knurrend) in der Transportbox. Da Frankreich dann doch nicht so um die Ecke liegt, müssen Sie sicherlich mehrere Pausen bei der Fahrt einlegen. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Katze nicht aus dem Auto entwischt, sollte sie dort frei mitfahren dürfen. Dies ist ohnehin ein Risiko, denn auch die friedlichste Katze kann sich erschrecken und während der Fahrt quer durch das Fahrzeug springen. Eine gefährliche Situation, die schnell zum Unfall führen kann. Nach vielen Stunden der Fahrt steuern Sie nun also den Campingplatz oder das...

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Weihnachten mit Katzen: Was beachten?
Dez04

Weihnachten mit Katzen: Was beachten?

Das Fest der Liebe steht vor der Tür: Damit die Weihnachtszeit für die ganze Familie und auch die Familienmitglieder auf Samtpfoten wunderbar verläuft, gilt es, einige Dinge zu beachten. Mit diesen Tipps wird Weihnachten mit Katzen richtig gelungen! Den Christbaum katzensicher machen Katzen lieben es, zu spielen. Kein Wunder also, dass der Weihnachtsbaum ein schieres Katzenparadies ist, mit dem sich die süßen kleinen wunderbar beschäftigen können. Genau dem gilt es, vorzubeugen: An den unteren Ästen, die die Katzen vom Boden aus erreichen können, ist es sinnvoll lediglich Christbaumschmuck aus Kunststoff anzubringen. Sollten die Samtpfoten einmal mit der Weihnachtskugel spielen und diese doch auf den Boden fallen, so gibt es kein ganzes Scherbenmeer, wie es mit einer Kugel aus Glas der Fall wäre. Es ist außerdem ratsam, auf Lametta zu verzichten – groß ist die Gefahr, dass die Katze das Lametta verschluckt und womöglich einen Darmverschluss oder eine Vergiftung erleidet. Tolle Alternativen zu Lametta sind glänzende Ketten oder eine Girlande für den Weihnachtsbaum. Generell eignen sich Lichterketten eher für den Christbaum als echte Kerzen – gerade für die Besitzer von Haustieren. Generell sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die verspielten Haustiere sich im Kabel der Lichterkette nicht strangulieren können. Auch ein Biss in das Kabel kann gefährliche Risiken bergen: Ein Stromschlag ist schneller der Fall, als man sich das vorstellen kann. Auch hier gibt es jedoch Alternativen: LED-Kerzen, die mittels Fernbedienung gesteuert werden können, sind gar nicht mehr mit einem Kabel verbunden, sondern verfügen über einzelne Batterien in jeder Kerze. Somit ist die Kabelgefahr für die Samtpfoten gebannt. Geschenkpapier und -bänder gut verstauen Was gibt es für die Samtpfoten Schöneres, als mit den Geschenkbändern oder dem Geschenkpapier zu spielen? Katzenbesitzer wissen, dass vor den Haustieren nichts sicher ist, das nur im entferntesten an eine Maus erinnert und sich schön geschmeidig bewegt. Auch wenn die Geschenkbänder eine wundervolle Möglichkeit sind, um mit der Katze zu spielen, sollten Sie darauf achten, dass sie das nur tut, wenn Sie dabei sind. Wenn die Mieze unbeaufsichtigt mit den Bändern spielt und sich darin verfängt, besteht die Gefahr des Strangulierens. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass Geschenkbänder und Co. nach dem Spielen gut verräumt werden. Ebenso verhält es sich mit Tüten. Gerade Geschenktüten aus Plastik bergen Gefahren: Die Katze könnte sich ersticken oder in den Henkeln verfangen. Auch hier ist das Risiko groß, dass sich das Haustier stranguliert. Geschenkpapier lädt ebenso wie die Bäder zum Spielen ein. Hier gilt ebenfalls: Achten Sie darauf, dass es nach dem Spielen verräumt wird. Die Katze könnte unbeaufsichtigt etwas vom Papier verschlucken, was nicht ohne Risiko für die Mieze ist: Vergiftungsgefahr und Darmverschluss drohen in schlimmen Fällen....

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Katzen in Köln: Hier wird Tierschutz groß geschrieben
Jul04

Katzen in Köln: Hier wird Tierschutz groß geschrieben

Durch die Straßen von Köln streunen viele Katzen, die keinen Besitzer haben. Der Katzenschutzbund und andere Einrichtungen des Tierschutzes kümmern sich um die Tiere und helfen ihnen mit verschiedenen Maßnahmen. Deshalb ist es sinnvoll, die Streuner an den entsprechenden Stellen abzugeben. In Köln bekommen streunende Katzen von engagierten Tierschützern tatkräftige Hilfe Nicht jeder sieht gleich auf Anhieb den Sinn darin, Straßenkatzen zu helfen. Die große Mühe, die sich der Tierschutzbund hier gibt, scheint manchmal eine Sisyphusarbeit zu sein. Dennoch lohnt sich der Einsatz auf jeden Fall. Ohne diese Unterstützung würden die Katzen ein leidvolles Leben führen, während sie in den Annahmestellen gut versorgt werden. So selbständig die Katze auch manchmal wirkt: Sie braucht viel Zuwendung, vor allem, wenn sie das Leben auf der Straße nicht gewohnt ist. Die Anzeigen und Internetseiten vom Katzenschutzbund informieren die interessierten Leser über die entsprechenden Adressen. Zudem erfährt man hier Details über Katzen, die in Köln und der näheren Umgebung zur Pflege abgegeben werden sollen. Woher kommen die herrenlosen Katzen, die durch die Straßen Kölns laufen? Leider gibt es immer wieder Menschen, die ihre Haustiere aussetzen, wenn sie diese nicht mehr versorgen möchten. Hierbei handelt es sich teilweise um noch junge Kitten, die sich nicht zu helfen wissen und so relativ schnell verwahrlosen. Eine gepflegte Hauskatze kann sich auf der Straße ebenfalls nicht richtig durchsetzen und ist gewissen Gefahren ausgesetzt. Kämpfe zwischen Katzen sind hier an der Tagesordnung, zudem gibt es zahlreiche andere Tiere, die ein Risiko für die zahmen Katzen darstellen können, von streunenden Hunden bis zu Ratten. Bei den verwilderten Katzen handelt es sich oftmals um früher zahme Haustiere, die sich an die Umgebungsbedingungen angepasst haben. Mit der Sauberkeit dieser ehemals reinlichen Tiere ist es dann jedoch nicht mehr weit her. Stattdessen verändert sich die Farbe des Fells, das zerzaust und schmutzig aussieht. Spätestens, wenn eine solche Katze erkrankt, ist es zu spät für eine Rettung. In der Stadt Köln wird die Zahl der verwilderten Katzen auf rund 20.000 geschätzt. Die Tiere leben in den Hinterhöfen und auf stillgelegten Betriebsanlagen, auf Friedhöfen und in Schrebergärten. Zum Großteil handelt es sich um frühere Hauskatzen, die entweder ausgesetzt wurden oder weggelaufen sind. Oft sind diese Straßenkatzen durch Hunger und Krankheit extrem abgemagert. Auf Menschen reagieren sie scheu, manchmal sogar angstvoll. Dabei brauchen sie Hilfe, denn das Überleben ist für sie ein täglicher Kampf. Video: Tag der offenen Tür im Tierheim Köln Dellbrück Was der Tierschutz in Köln für entlaufene Katzen leistet Die streunenden Straßenkatzen, die in Köln beim Katzenschutzbund abzugeben sind, werden hier zunächst medizinisch untersucht und ggf. kastriert. Dies ist der erste Schritt beim Kampf gegen die Not der Tiere. Gegründet wurde der...

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