Autor Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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Warum schnurren Katzen?
Mrz19

Warum schnurren Katzen?

Sie kennen es, die Katze liegt auf Ihrem Schoß und auf einmal fängt gefühlt das ganze Wohnzimmer an zu vibrieren. Das Schnurren von Katzen kann ansteckend sein, aber wo kommt es her? Katzen und ihr Schnurren: Das gehört einfach zusammen Nicht nur Katzenbesitzer sind der Meinung, dass Katzen mit dem charakteristischen Schnurren ihre Zufriedenheit ausdrücken wollen. Manchmal ist das tatsächlich der Fall, doch die Wissenschaftler haben auch einige andere Ursachen herausgefunden. Auf jeden Fall sind es nicht nur die Hauskatzen, die zum Schnurren neigen. Wildkatzen wie Luchse und Ozelots schnurren ebenfalls und auch bei den größeren Geparden und Pumas wurde es festgestellt. Die Katzenforscher haben ihre Studien noch nicht abgeschlossen, doch einige Dinge können sie inzwischen erklären. Zum Einen ist das Schnurren Teil ihres kommunikativen Verhaltens, außerdem gibt es tatsächlich das Wohlfühl-Schnurren, das den Körper des Tieres entspannt. In dem Schnurren können jedoch ganz unterschiedliche Signale zu erkennen sein. Schnurren: Die Sprache der Katzen Katzen kommunizieren auf mehrere Arten. Schon die Körperhaltung zeigt an, ob sie sich sicher oder bedroht fühlen, ob sie entspannen möchten oder auf die Pirsch gehen wollen. Ein Blick auf die genaue Stellung der Ohren, auf den entspannten oder hochgestellten Schwanz und auf die Gangart zeigt, wie die Katze drauf ist. Die Stimme ergänzt diese Kommunikationswege und dient als Instrument, um Wünsche zu verdeutlichen: Ein sanftes, leises Schnurren lädt zum Streicheln ein, ein gieriges, brummendes Geräusch kann ein Zeichen für Hunger sein, ein aggressives, lautes Schnurren mit Übergang zum Fauchen zeigt Wut an, wenn das Schnurren zum Schreien tendiert, ist es pure Angst. Die Forscher und auch die Freunde von Katzen nehmen verschiedene Tonarten beim Schnurren wahr und erkennen, ob der Stubentiger sich wohlfühlt oder unruhig ist. Das Schnurrgeräusch passt sich der Situation an und erfüllt somit unterschiedliche Aufgaben. Darauf soll im Folgenden etwas genauer eingegangen werden. Warum schnurren Katzen beim Streicheln? Wenn die Katze gestreichelt wird, ist das Schnurren ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass sie sich behaglich fühlt. Hier kommt das Schnurrgeräusch als Reflex daher. Schon ganz junge Kätzchen, die bei ihrer Mutter saugen, schnurren leise vor sich hin. Beim Streicheln signalisiert das leise, helle Schnurren, dass die Welt perfekt in Ordnung ist und sich die Katze in Sicherheit fühlt. Mit diesem Gefühl der Geborgenheit geht auch eine große Friedfertigkeit einher. Manchmal schließen sich dabei die Augen, sodass das Katzengesicht einen genussvollen Ausdruck bekommt. Außerdem kann sich das Schnurren mit einem leisen Maunzen abwechseln. Warum schnurren Katzen, wenn sie Angst haben? Eine Katze kann auch mit dem Schnurren anfangen, wenn sie sich fürchtet. Im ersten Moment erkennt man vielleicht noch nicht, was die Ursache ist, sondern nimmt nur die Veränderung des Schnurrtons wahr. Auch...

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Katzen & Gurken: Schreck, lass nach!
Feb12

Katzen & Gurken: Schreck, lass nach!

Ein Phänomen macht im Internet die Runde: Man nehme eine Gurke und erschrecke damit die Katze. Diese springt auf möglichst lustige Art weg, und alle lachen. Doch warum lässt sich der Stubentiger überhaupt damit erschrecken? Das macht Katzen & Gurken zu Todfeinden! Katze & Gurke wie Superman & Kryptonit Wer den zahlreichen Videos im Internet glauben möchte, wird die Gurke als das Kryptonit für Katzen bezeichnen. Sie haben riesige Angst davor, fallen in eine Art Schreckstarre, wenn sie sie sehen. Das trifft zwar längst nicht auf alle Katzen zu und ist sicherlich auch eine Typfrage, doch die Erklärungsansätze der Tierpsychologen gehen ganz andere Wege. Die einen sagen, das Phänomen der Katzen und Gurken, die scheinbar Todfeinde wären, geht auf einen evolutionären Ansatz zurück. Vielleicht verwechseln die Stubentiger eine Gurke mit einer Schlange? Immerhin gibt es giftige Exemplare, die einer Katze wirklich gefährlich werden könnten. Die Angst vor Schlangen ist angeboren und wenn ein Gegenstand ähnlich aussieht, ist Flucht die beste Lösung. Andere Tierpsychologen argumentieren ganz anders und gehen davon aus, dass die Gurke nur zufällig das Objekt des Schrecks ist. Wer sich unbemerkt an eine Katze heranschleicht (was meist nur beim Fressen möglich ist) und einen Gegenstand hinter dem Tier ablegt, wird es auch mit einem Löffel, einer Hose oder einem Topf erschrecken können. Fakt ist einfach, dass der Gegenstand zuvor nicht hinter der Katze lag und nun plötzlich dort ist. Katzenforscher und Tierverhaltensmediziner sehen keinen Grund darin, Katzen und Gurken zu Todfeinden zu erklären und den Stubentigern nachzusagen, dass sie Gurken-Angsthasen wären. Video: Verrückte Katzen – Gurken Compilation (Lustige Katzenvideos) Darum haben Katzen Angst vor Gurken! Einschränkungen der Theorie Die Theorie, dass Katze & Gurke nicht zusammenpassen, wird dennoch von Fachleuten widerlegt, die sagen, dass die Katzen nur zufällig vor der Gurke davonspringen, weil sie sich vor dem plötzlich hinter ihnen befindlichen Gegenstand erschrecken würden. Sie schränken ihre eigene Aussage nämlich dahingehend ein, dass die Gurke vielleicht einen größeren Schreck auslösen könnte als andere Dinge, weil sie einem Tier zumindest ähneln würde. Ein bisschen sieht die Gurke doch aus wie eine Schlange, wobei beide Theorien wieder miteinander verbunden wären. Katzen reagieren meist sehr skeptisch auf Dinge, die sie nicht kennen. Wenn diese dann noch einen spezifischen Eigengeruch ausströmen, wie er einer Gurke nun einmal eigen ist, würden sie als potenziell gefährlich eingestuft werden. Da ist es doch allemal besser, erst zu verschwinden und dann zu schauen, was das Problem war! Interessantes Detail: Wer einmal versucht, eine Katze mit einer Gurke zu erschrecken, indem er das Gemüse aus dem Kühlschrank nimmt und ihr vor die Nase hält, wird keinen so lustigen Effekt erzielen können. Denn Katzen sind nicht dumm...

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